Über mich und meine Berufung

Ich bin Kirsten Gronenberg, wurde im Jahre 1971 in der Schweiz geboren und habe zwei schon recht große Kinder.

Mein erster Beruf ist Goldschmiedin, aber mir fehlte der intensive zwischenmenschliche Kontakt in dieser Arbeit und so machte ich mich auf die Suche nach dem Beruf, der wirklich zu mir passt und in den all meine Lebenserfahrungen einfließen können. 

Eine Idee entsteht

Die Idee entstand aus der Erkenntnis, die ich während eines Hebammenpraktikums gewann. Dort wurde mir bewusst, dass viele Frauen ähnliche Erfahrungen im Wochenbett machen, wie ich sie in meinen gemacht hatte:

Das leider ganz normale Chaos

Mein erstes Wochenbett fiel sozusagen ins Wasser, da mein Sohn ein extremes Frühchen war und ich meine Wochenbettzeit auf der Frühgeborenenintensivstation verbrachte.

Aber auch in meinem zweiten Wochenbett, nach einer wundervollen Hausgeburt, und obwohl der Vater meiner Tochter sich liebevoll bemühte, allem gerecht zu werden, war ich nicht glücklich. Natürlich gibt es sie, die rühmlichen Ausnahmen, aber, und das erlebe ich immer wieder: 

Es braucht erfahrene Begleiterinnen für die Wochenbettzeit!

Wie sollte jemand, der darin unerfahren ist, die Chance haben, auf einmal mit solch einer komplexen Situation fertig zu werden:
– den Haushalt auf Vordermann halten,
– Wäscheberge abarbeiten,
– eine aufgelöste Mama trösten, die Unterstützung beim Stillen und viel Zuspruch braucht, 
– eifersüchtigen Geschwisterkindern die Gewissheit geben, dass sie geliebt sind,
– Einkäufe tätigen,
– stillkompatibel Kochen und die Küche aufräumen
–  das Baby schon wieder umziehen, weil es sich zum dritten Mal vollgespuckt hat
– pünktlich beim Kindergarten sein,
–  Besuch bewirten oder abwimmeln,
– und nochmals Mamas Babybluestränchen trocknen…

Obwohl ich diese Arbeit nun schon viele Jahre mache und mich für durchaus erprobt halte,  komme selbst ich darüber manches Mal ins Schwitzen.

Leider ist es in Deutschland so geregelt, dass der Mann nicht zu Hause bleiben darf, wenn eine Wochenbettpflegerin kommt. Ich wäre froh, es wäre anders, denn auch der Vater braucht Zeit, in das neue Familiengefüge hinein zu wachsen, aber so sieht es der Gesetzgeber leider vor.

Deswegen ist meine Empfehlung, dass die ersten zwei Wochen von der Wochenbettpflegerin abgedeckt werden und dann, wenn schon ein bisschen Routine eingekehrt und die Mutter wieder mehr bei Kräften ist, der Vater das Ruder übernimmt.

Eigentlich wollte ich nur im Bett liegen und mein Baby bewundern

Foto: Justyna Reiss

Wie sehr hätte ich mir damals gewünscht, dass jemand da ist, der weiß, wie ich als Frau und Mutter fühle und die Bedürfnisse kennt, die in dieser sensiblen Zeit bestehen. 

Eine gute Seele, die

–  es möglich macht, dass ich ausgewogen essen und in Ruhe duschen kann,
–  meine Tränen aushält und mit mir nach alltagstauglichen Lösungen sucht
–  mir bei der Babypflege hilft
–  dafür sorgt, dass der Haushalt weiterläuft und ich den fehlenden Schlaf nachholen kann
–  das Wohl meines älteren Kindes im Auge behält.

Eine Frau, die um den besonderen Zauber und die besonderen Herausforderungen der Wochenbettzeit weiß und mich darin unterstützt, sie zu einer wertvollen und wonnevollen Erfahrung werden zu lassen.

 

Nachdem mir also bewusst war, in was für einer Versorgungslücke wir Frauen uns hierzulande im Wochenbett befinden, beschloss ich, diese nach Kräften zu schließen.

Erst danach erfuhr ich, dass Wochenbettpflege in den Niederlanden etwas ganz Übliches ist und tatsächlich auch die Möglichkeit besteht, diese Ausbildung in Deutschland zu machen.

So absolvierte ich 2010 die Schule für Mütterpflege (Familienlotsinnen/ Wochenbettpflegerinnen) in Gießen und arbeite seitdem mit viel Freude als zertifizierte Wochenbettpflegerin in Worms und Umgebung. 

Ich liebe meinen Beruf,

denn ich weiß, wie wichtig diese erste Zeit ist, um eine gute und tragfähige Basis entstehen zu lassen. So, dass jeder seinen Platz im Familiengefüge findet, an dem er sich so ideal und glücklich wie möglich entwickeln kann. Das ist nicht nur für das Baby und die Mutter wichtig, sondern für jedes einzelne Familienmitglied.

 

Rundum versorgt

Ich komme für mehrere Stunden täglich, in der Regel für zwei Wochen zu Ihnen nach Hause.

Ganz individuell stimmen wir jeden Tag mein Angebot auf Ihre Bedürfnisse ab.

Eine enge Zusammenarbeit mit Nachsorgehebammen und Gynäkologen ist mir dabei sehr wichtig, so dass Sie kompetent und umfassend versorgt sind. Zusätzlich gehöre ich dem interdisziplinären Netzwerk „Frühe Hilfen“ in Worms an.

Zufriedene Klientinnen

„Liebe Kirsten, mit Dir durften wir die Ankunft unserer Tochter Hanna erst so richtig genießen – so umsorgt, vertraut, aufgehoben und verwöhnt. Das war großartig, dafür können wir Dir gar nicht genug danken.“ Simone

  

„Liebe Kirsten, meine Familie und ich danken Dir für jede Minute Deiner Zeit, die Du Lotta und mir entgegengebracht hast.
Es waren die erholsamsten Tage seit Langem, ich konnte viel Kraft tanken!
Danke!“ Mareike

  

„Liebe Kirsten, ich danke Dir von ganzem Herzen für Deine wundervolle Hilfe, alle Gespräche und jede liebevolle Berührung. Du bist ein Schutzengel auf meinem Weg.“ Monja

  

„Liebe Kirsten, Du hast uns eine unbeschreiblich schöne Wochenbettzeit beschert! Mit Deiner liebevollen Art hast Du uns an Deinem Wissen teilhaben lassen, hast uns so vieles beigebracht auf heiterem, gelassenem Wege, dass wir wie von selbst auf unserer „Familien-Baby- Spur“ gelandet sind. Danke Dir für Dein „SO-SEIN“ mit uns.“ Sara

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